Filmvorführung: „Get the hell out of our Uterus“ am 29.10. um 19.00
1486 erschien der Hexenhammer, das inoffizielle Handbuch der Inquisition. Es richtete sich unter anderem gegen „Hexen-Hebammen“; Frauen, die Heilwissen besaßen und denen vorgeworfen wurde, Empfängnis zu verhindern und Fehlgeburten herbeizuführen.
Heute schreiben wir das Jahr 2026, 540 Jahre sind seitdem vergangen. In Deutschland führen immer weniger Praxen Schwangerschaftsabbrüche durch. Geburtshilfe ist chronisch unterversorgt. Verhütung bleibt Frauensache – finanziell wie körperlich.
Kontrolle über weibliche Körper hat über die Zeiten hinweg viele Formen angenommen – Verfolgung, Gesetz, Versorgungslücke. Diesen roten Faden zeigt der 37-minütige Dokumentarfilm Get the Hell out of our Uterus, entstanden im Rahmen einer Abschlussarbeit in Visueller Anthropologie an der Universität Göttingen. Nach der Filmvorführung gibt es eine offene Fragerunde mit der Produzentin Sophia Lanzinger. Im Anschluss laden wir gemeinsam mit Sophia Lanzinger und Miriam Berndt vom FGZ dazu ein, den roten Faden von 1486 bis heute praktisch nachzuvollziehen – und zu fragen, was sich seitdem wirklich verändert hat.
Zugrundeliegendes Buch: Silvia Federici – Caliban und die Hexe
Weitere Informationen:
Mit Produzentin Sophia Lanzinger und Miriam Berndt, Gesundheitspädagogin
Für alle Geschlechter
Location: FrauenGesundheitsZentrum München e.V., Grimmstr. 1, 80336 München
Anmeldung https://www.fgz-muc.de/anmeldung/#/bookcart?fcourses=get_the_hell_out_of_our_uterus_filmvorfuehrung_und_gespraech_jubilaeumsspecial
Ankommen ab 18.30 Uhr; Beginn: 19:00 Uhr – Ende 20:30 Uhr, Kosten: 5 Euro




