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FrauenGesundheitsZentrum
München



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Aktuelles

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Das FGZ zieht um

Mitte November wird das FGZ neue Räume beziehen in der Grimmstr. 1 / 1. Stock
Die Kurse bis einschl. 11.11.2010 finden noch in der Nymphenburger Str. statt.


Am 18. Juli begann in Wien die 18. Internationale Aids-Konferenz, die diesmal ganz im Zeichen der Menschenrechte steht. Zur Bedeutung der Konferenz für die Rechte von Frauen und Mädchen aus aller Welt hier eine Pressemitteilung der GSSG - Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit.

Pressemitteilung

Frauenrechte sind Menschenrechte auf der Welt-Aids-Konferenz

Köln, Wien 15. Juli 2010. „Frauenrechte, hier und jetzt“ – mit diesem Slogan fordern Frauen auf der 18. Welt-Aids-Konferenz ihre Rechte ein. Vom 18. bis 23. Juli werden sich in Wien HIV-Experten und Aktivisten aus aller Welt treffen. Die Konferenz bietet ein wichtiges Podium, um sich für die Rechte von Frauen in der weltweiten Aids-Arbeit ein­zusetzen und um festzustellen, wo Frauen und Mädchen dabei benachteiligt sind.

Weltweit sind rund die Hälfte aller Menschen mit HIV Frauen. „Ungleichheit zwischen Frauen und Männern kann sowohl Ursache, als auch Folge von HIV-Infektionen sein“, sagt Tyler Crone, Leiterin des internationalen Athena-Netzwerks. Frauen seien häufiger von Armut und Gewalt betroffen als Männer. Nicht selten führe ihre wirtschaftliche Ab­hängig­keit von Männern zu einem schlechteren Zugang zu Prävention und Therapie von HIV. „Deshalb treten wir besonders für Frauen und Mädchen ein“, sagt Alice Welbourn, HIV-positive Aktivistin und Mitglied bei Athena. „Damit sie führende Rollen übernehmen und maßgeblich Einfluss in der Aids-Arbeit geltend machen können.“ Athena engagiert sich als weltweites Netzwerk für die Rechte von Mädchen und Frauen. Es unterstützt die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und setzt sich für Menschenrechte in der Aids-Arbeit ein.

Auch die Gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG) in Köln engagiert sich für die Rechte von Mädchen und Frauen mit HIV. „Diskriminierung und Ausgrenzung sind noch immer ein Thema für Frauen mit HIV“, bestätigt Stiftungsgründerin Harriet Langanke. „Häufig wird ihnen das Recht auf Sexualität und eine eigene Familie abgespro­chen – auch hier in Europa.“ Die Stiftung ist Trägerin des deut­schen Netzwerks Frauen und Aids und engagiert sich als Mitglied im Athena-Netzwerk. „In Europa spiegelt sich die Welt, und die Welt spiegelt sich in Europa”, heben Crone, Welbourn und Langanke her­vor. „Daher wenden wir uns auf dieser Aids-Konferenz besonders an die europäischen Regierungen, denn gerade als Geber-Länder tragen sie Verantwortung dafür, dass die Rechte von Frauen bei HIV beachtet werden – in Europa und der Welt.“

Anlässlich der Welt-Aids-Konferenz haben die GSSG und Athena zusammen mit anderen Frauenorganisationen aus aller Welt die Women’s Networking Zone vorbereitet. Das Ziel dieses öffentlich zugänglichen Bereichs der Konferenz ist es, die Bedürfnisse und Forde­rungen von Frauen mit und ohne HIV sichtbar zu machen. „Mit der Women’s Networking Zone wollen wir den Zusammenschluss von Aktivisten für Gleichheit und Menschenrechte weiter ausbauen“, stimmen Tyler Crone und Alice Welbourn überein. „Wir brauchen starke Bündnisse, um die Menschenrechte von Mädchen und Frauen durchzusetzen und zu schützen, anders wird es keine erfolgreiche Antwort auf die HIV-Epidemie geben.“

Weitere Informationen:

zum Athena-Netzwerk:                       Tyler Crone: +43 680 2378531
Alice Welbourn: +43 680 2378487,

www.athenanetwork.org
E-Mail: tyler.crone@gmail.com

zur Stiftung GSSG:                              Harriet Langanke
Telefon: + 49 (0) 221 / 3 40 80 40
E-Mail: harriet.langanke@stiftung-gssg.org

zur Welt-Aids-Konferenz:                   www.aids2010.org

zur Women’s Networking Zone:                     www.womeneurope.net



Das neue Buch des Projekts "Positive Frauen" mit dem Titel "Eben - leben" ist erschienen und wurde gleich mit dem Annemarie Madison-Preis ausgezeichnet. Bestellen können Sie es über unseren Shop.

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Pressemitteilung
Vom 08.03.2010

Annemarie-Madison-Preis für das Projekt „Positive Frauen“
des FGZ München

Das Projekt „Positive Frauen“ des Münchner FrauenGesundheitsZentrums wurde am 5. März 2010 im Rahmen der 13. Münchner AIDS-Tage für sein neues Buch „eben leben“ mit dem Annemarie-Madison-Preis ausgezeichnet. 16 Autorinnen, die zum Teil schon seit mehr als 20 Jahren HIV-positiv sind, geben in Gedichten, Berichten und Prosatexten Einblicke in ihr Leben und ihre Lebensentwürfe. Sie möchten damit anderen Frauen mit HIV Lust auf und Mut zum Leben machen und dazu beitragen, Vorurteile und Diskriminierungen abzubauen, denen HIV-positive Menschen in unserer Gesellschaft immer noch begegnen.

Drei Preise – verliehen vom KIS - Kuratorium für Immunschwäche in München - zeichnen in diesem Jahr Autorinnen und einen Autor für Bücher aus, die zum besseren Verständnis der Lebensrealität von Menschen mit HIV beitragen. Neben dem Projekt „Positive Frauen“ sind dies Majella Lenzen, eine ehemalige Ordensschwester, für „Das möge Gott verhüten“ und Matthias Gerschwitz, selbst HIV-positiv, für "Endlich mal was Positives".
Annemarie Madison, Aids-Aktivistin und Namensgeberin des Preises, der in diesem Jahr zum 9. Mal verliehen wurde, setzte sich seit 1985 für einen menschenwürdigen Umgang mit HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen ein. Sie starb am 30. Januar 2010 im Alter von 89 Jahren in San Francisco.
"Mut und Zivilcourage zeichnen alle Preisträger aus", so Dr. Hans Jäger, Jury-Mitglied und Vorstand von KIS - Kuratorium für Immunschwäche. "Die Bücher führen ohne Larmoyanz und Pathos ganz nah an die alltäglichen Situationen von Betroffenen heran und schaffen eine offenere Haltung gegenüber Menschen, die mit HIV leben."
Zur Erstellung des Buches „eben leben“ trug neben weiteren Unterstützerinnen vor allen Dingen die Techniker Krankenkasse in Bayern bei. Es ist ab dem 8. März 2010 im FGZ erhältlich.
Das Projekt „Positive Frauen“ ist seit 1993 in der Beratung und Unterstützung von Frauen mit HIV/Aids und der frauen- und mädchenspezifischen HIV-Prävention tätig.



Die neue Beckenbodenbroschüre ist erhältlich

BBB 70 Seiten, € 5,-

Die von FGZ-Mitarbeiterin Karin Schönig verfasste Broschüre gibt einen Überblick über das Wichtigste zum Thema Beckenboden. Sie beschreibt wie er funktioniert, wie Sie ihn spüren können und was Sie im Alltag tun können, um ihn flexibel und gesund zu erhalten. Wenn Sie Beschwerden haben durch Schmerzen, Harninkontinenz und Organsenkungen, bekommen Sie Informationen darüber, wie das entsteht und über die verschiedenen Möglichkeiten, damit umzugehen. Vom Einsatz des Atmes bis hin zu Operationsmethode.


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Unser Flyer mit Informationen zum Thema HPV-Infektion am Gebärmutterhals und Impfung.


Neu! im Angebot
Massage - die Macht der Berührung
Beugen Sie dem Burnout vor und gönnen Sie sich eine Wohlfühlmassage in unseren Räumen. Achtsame und liebevolle Massage verleiht Ihnen Stärke und Ausgeglichenheit, wirkt Stress reduzierend und verleiht Ihrer Seele Flügel.
Kornelia Bosch
Bitte Badetuch mitbringen.
½ Stunde: 25,- €
1 Stunde: 40,- €
Termine auf Anfrage


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Ein neues Projekt hilft HIV-positiven Eltern kleiner Kinder im Krankheitsfall:
Das Projekt „Positive Frauen“ des FrauenGesundheitsZentrums, die Münchner Aidshilfe, die Immundefekt-Ambulanz des Dr. v. Haunerschen Kinderspitals und die Schwerpunktärztin Dr. Claudia Levin haben „HIER“ gegründet, um schnell und unbürokratisch für Unterstützung zu sorgen, wenn HIV-betroffene Mütter oder Väter im Krankheitsfall Hilfe im Haushalt benötigen.

Bitte wenden Sie sich an das FrauenGesundheitsZentrum