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Erklärung des Arbeitskreises Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF)
Betrügerische Geschäfte mit Silikonimplantaten
Durch das Einsetzen von Billig-Silikon-Implantaten, sei es aus medizinischen Gründen oder als Schönheitsoperation, sind in Deutschland über 10.000 Frauen gesundheitlich geschädigt worden. Die Entfernung der Prothesen ist aus medizinischen Gründen geboten. Es ist eine Diskussion um die Kostenübernahme der Implantat-Entfernung nach Operationen aus rein kosmetischen Gründen entstanden.
Ohne an dieser Stelle zu Sinn oder Unsinn von Operationen zur Brustvergrößerung Stellung zu nehmen, erklärt der AKF: Frauen sind bei diesen Operationen betrogen und geschädigt worden. Die Krankenkassen müssen jetzt die Kosten für die Entfernung der Prothesen bei allen Frauen übernehmen, um weitere gesundheitliche Schäden abzuwenden. Die Auseinandersetzung um finanzielle Beteiligung müssen die Krankenkassen führen. Zur Verantwortung zu ziehen sind u.a. behandelnde Ärztinnen und Ärzte, Aufsichtsbehörden und besonders die Herstellerfirmen und Lieferanten der Prothesen. In Deutschland muss die Kontrolle von Zulassungen und Qualität der Medizinprodukte dringend verbessert werden.
Hier die Erklärung zum Tag der Menschenrechte 2011 zum Thema Abschaffung der Rezeptpflicht für die Pille danach.
Ministerialdirektor Michael Höhenberger mit Angelika Timmer und Michaela Roßmann
Auszeichnung für Ehrenamtliche
Am 29.11.2011
Wir freuen uns über die Auszeichnung des Bayer. Gesundheitsministeriums für das Buchprojekt „eben leben“. Stellvertretend für die 16 Frauen, die das Buch mit gestaltet haben, nahmen FGZ-Mitarbeiterin Angelika Timmer und Michaela Roßmann, Ehrenamtliche im Projekt „Positive Frauen“ des FGZ, die Urkunde entgegen.
Das Buch „eben leben“ ist für 5,-€ erhältlich in unserem Shop.

Foto: Petra Bentz
Von links nach rechts:
Christine Weyh, Dipl.-Pädagogin, Bundesverband der Frauengesundheitszentren; Professorin Dr. Ilona Kickbusch, Public and Health; Professorin Dr. phil. Ulrike Maschewsky-Schneider, School of Public Health Berlin
Pressemitteilung
Vom 27.10.2011
Lob, Preis und Ehr
Bundesverband der Frauengesundheitszentren e.V. erhält die Salomon Neumann Medaille
Die Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) verlieh Frau Professorin Dr. phil. Ulrike Maschewsky-Schneider und dem Bundesverband der Frauengesundheitszentren e.V. „in Würdigung ihrer wissenschaftlichen und praktischen Verdienste zur Förderung der Frauengesundheit“ die von der Gesellschaft gestiftete Salomon Neumann Medaille. Die DGSMP ehrt mit dieser Medaille größte Verdienste um die Förderung von Wissenschaft und Praxis der Sozialmedizin. Sie wird seit 1986 verliehen, 2011 war erst das zweite Mal, dass Frauen geehrt wurden.
Der Bundesverband der Frauengesundheitszentren e. V. wurde am 4. April 1987 gegründet. Die Ziele sind, neben der verbandsinternen Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege und die gesundheitliche Aufklärung und Bildung für Mädchen und Frauen.
Die Frauengesundheitszentren setzen sich für eine qualitätsgesicherte und frauengerechte Gesundheitsversorgung sowie gesundheitliche Prävention ein. Sie verstehen sich als professionelle und unabhängige Informations- und Beratungsstellen, die ratsuchende Frauen dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen und ihren individuellen Weg im Umgang mit Beschwerden und Krankheiten zu finden.
In ihrer Laudatio würdigte die Professorin Ilona Kickbusch die 16 Frauengesundheitszentren in Deutschland, die „sich stets am Schnittpunkt zur Politik bewähren als Vertreterinnen von Fraueninteressen in Gesundheit und Medizin“ und erklärte sie zu „Women’s Health Heroes“.
Brustkrebsmonat Oktober
Hier zum Brustkrebsmonat Oktober die gemeinsame Erklärung des AKF, bei dem wir, das FrauenGesundheitsZentrum München, Mitglied sind, sowie des FFGZ Berlin, Terre des Femmes u.a. Sie kritisiert die fortschreitende Kommerzialisierung und ökonomische Ausbeutung des Themas Brustkrebs durch große Konzerne und Firmen und stellt eine Reihe von grundlegenden Forderungen auf. Ein nüchterner Blick auf das Thema Brustkrebs, der Ihre Leserinnen und Leser sicher sehr interessieren wird.
25 Jahre FrauenGesundheitsZentrum!
Vielen Dank für die vielen Glückwünsche, Geschenke und Spenden!
Danke auch der Glücksspirale: www.gluecksspirale.de

Ein neues Projekt hilft HIV-positiven Eltern kleiner Kinder im Krankheitsfall:
Das Projekt „Positive Frauen“ des FrauenGesundheitsZentrums, die Münchner Aidshilfe, die Immundefekt-Ambulanz des Dr. v. Haunerschen Kinderspitals und die Schwerpunktärztin Dr. Claudia Levin haben „HIER“ gegründet, um schnell und unbürokratisch für Unterstützung zu sorgen, wenn HIV-betroffene Mütter oder Väter im Krankheitsfall Hilfe im Haushalt benötigen.
Bitte wenden Sie sich an das FrauenGesundheitsZentrum